Rottenburg am Neckar

Rottenburg am Neckar ist eine Bischofsstadt im Landkreis Tübingen in Baden- Württemberg in Deutschland. Rottenburg am Neckar ist ca. 50 km südwestlich von der Landeshauptstadt Stuttgart gelegen und ist nach Tübingen selbst die zweitgrößte Stadt im Landkreis Tübingen.

Die Stadt besteht aus Stadtkern und 17 kleineren Stadtteilen die sich über Ortschaften Nord und südlich des Stadtkerns erstrecken. Da Rottenburg eine Bischofsstadt ist, liegt es nicht fern, dass eine der beiden dort ansässigen Hochschulen eine populäre Ausbildungsstätte für Kirchenmusik ist. Die andere der beiden Hochschulen ist die Hochschule für Forstwirtschaft. Die Kirche bleibt bis heute ein wichtiger Arbeitgeber der Ortschaft.

Aufgrund der reichen Geschichte und mehrmaligen Besiedelung Rottenburgs, mangelt es kultur- interessierten Besuchern hier nicht an Sehenswertem. Von Kapellen und Kirchen zu Schlössern, Museen und sogar Freizeitparks, gibt es in Rottenburg wirklich ein vielfältiges und hochwertiges Angebot an Kultur und Aktivitäten. Auch für Naturverliebte lassen Rottenburg und Umgebung keine Wünsche offen, denn es findet sich ein großes Angebot an Rad, Wander und Pilgerwegen. Selbst für diejenigen die mit Alledem nichts am Hut haben, ist Rottenburg ein empfehlenswertes Urlaubs und Ausflugsziel. Dies ist auf die kulinarischen Köstlichkeiten der Gegend und den Weinbau des Neckartals, welcher in Rottenburg beginnt, zurückzuführen.

Rottenburg ist eine der ältesten besiedelten Stellen Baden- Württembergs und ist daher reich an Geschichte und Kultur. Die Entstehung der Stadt selbst wird auf das 13. Jahrhundert geschätzt, doch besiedelt wurde die Ortschaft schon lange Zeit davor, wie zahlreiche Funde und Ausgrabungen belegen, die sogar bis in die Altsteinzeit zurückreichen. Der frühere Name der Stadt Rottenburgs, nämlich Sumelocenna, stammt aus der Zeit der keltischen Besiedlung. Die Kelten wurden durch die Römer abgelöst, die auch Gefallen an der Region fanden. Unter der Herrschaft der Römischen Reichs, wurde Sumelocenna zu einem wichtigen Ort im damaligen Obergermanien. Die Stadt wurde jedoch zurückgelassen und verfiel letztendlich. Überbleibsel dieser Zeit können bis heute in den Museen der Region begutachtet werden. Nach Herrschaftswechseln die Rottenburg an einem Punkt sogar zum Teil des Habsburger Reichs werden ließ, wurde es 1806 Teil des damaligen Königreichs Württemberg. Kurz darauf wurde Rottenburg der Sitz des Generalvikariats sowie des katholischen Landes Bistums von Württemberg.